So nutzen Sie die Kamera richtig – und bleiben dabei ruhig wie ein Profi

Du glaubst, dass gute Kameranutzung vor allem mit teurer Technik zu tun hat? Dann wirst du überrascht sein – es geht weniger um das Equipment und viel mehr darum, wie du dich selbst im entscheidenden Moment verhältst.

business person using camera

Stell dir vor: Du stehst kurz vor einem wichtigen Videocall oder Live-Auftritt. Das Herz rast, die Hände schwitzen leicht – und plötzlich fällt dir auf, dass alles schiefgehen könnte. Deine Stimme zittert, deine Mimik wirkt steif, und die Kamera verstärkt jedes Nervositätszeichen. Klingt bekannt?

Das ist der Moment, in dem richtige Kameranutzung zum Schlüssel wird. Nicht nur technisch gesehen – sondern auch mental. Es geht darum, sich unter Druck zu beherrschen und authentisch zu bleiben, egal was kommt.

Die Kunst der Selbstbeherrschung am Beispiel von Sarah

Sarah war eine erfahrene Projektmanagerin, die täglich Meetings leitet. Doch jedes Mal, wenn sie vor einer Kamera sprach, spürte sie diesen inneren Widerstand. Ihre Gedanken jagten sich, ihr Puls stieg an, und ihre Ausstrahlung litt darunter.

Was viele nicht wissen: Sie lernte, ihre Kameranutzung so anzupassen, dass sie Stress abbaut statt ihn zu verstärken. Mit ein paar gezielten Strategien schaffte sie es, ihre Auftritte bewusster zu gestalten – ganz ohne Panik.

„Ich habe gemerkt: Die Kamera ist kein Feind – sie ist lediglich ein Werkzeug.“

Ein neuer Blickwinkel auf die Kameraarbeit

Viele Menschen sehen die eigene Verwendunginer Kamera als Belastung. Dabei kann sie genauso gut zur Stütze werden. Ob für Präsentationen, Coaching-Sessions oder Kundenkontakte – die richtige Kameranutzung hilft dir, dich präsent zu fühlen und gleichzeitig gelassen zu bleiben.

Es geht also nicht darum, perfekt auszusehen. Es geht darum, authentisch zu sein – selbst unter Druck.

  • Setze deinen Fokus darauf, wer du bist – nicht darauf, wie du aussiehst.
  • Nimm kleine Atemübungen vor dem Start vor – sie entspannen Körper und Geist.
  • Blicke direkt in die Linse, nicht daneben – das baut Vertrauen auf.
  • Behandle die Kamera wie einen Gesprächspartner – so wirkst du natürlicher.
woman giving presentation online

Wie Thomas seine Angst vor Live-Videos überwand

Thomas, ein Marketingberater, hatte früher regelrecht Albträume vor Live-Videokonferenzen. Seine Knie zitterten, er vergaß gerne mal Wörter – und nach jeder Session fühlte er sich erschöpft. Irgendwann beschloss er, systematisch an seiner Kameranutzung zu arbeiten.

Zunächst analysierte er, was genau ihn nervös machte:

  1. Der direkte Blickkontakt mit der Kamera
  2. Die Sorge, etwas falsch zu machen
  3. Die Unsicherheit über seine eigene Wirkung

Mit gezielten Übungen und Achtsamkeitstechniken lernte er, diese Ängste in Chancen zu verwandeln. Ein einfacher Trick half ihm besonders: Er stellte sich vor, er würde mit seinem besten Kollegen sprechen. Sofort wurde seine Stimme warmer, sein Körper lockerer.

Mit der Zeit entwickelte Thomas eine klare Strategie für seine Kameranutzung:

  • Er positionierte seine Kamera immer auf Augenhöhe, damit der Blickkontakt natürlicher wirkte.
  • Er setzte kurze Pausen zwischen den Redephasen ein, um sich neu zu sammeln.
  • Und er trainierte regelmäßig, um seine Ruhe auch unter Druck zu bewahren.

Heute startet er jede Live-Session mit einem Lächeln – und endet sie mit positiven Rückmeldungen.

Aber warum funktioniert das überhaupt?

Weil die Kameranutzung mehr ist als bloße Technik. Sie ist Ausdruck dessen, wie du dich selbst wahrnimmst und wie du mit anderen kommunizierst. Und genau hier setzen Stressmanagement-Techniken an.

Wenn du lernst, dich selbst im Spiegel der Kamera zu akzeptieren, statt dich ihr zu entziehen oder dagegen zu sträuben, gewinnst du innere Sicherheit. Das spüren Zuschauer sofort – und reagieren positiv darauf.

Eine kurze Pause bringt oft mehr als Minutenplanung

Siehst du die Kamera als Bedrohung oder als Chance? Oft liegt der Unterschied nur in deinem Umgang damit. Eine kurze Standzeit vor dem Start, ein paar bewusste Atemzüge – all das hilft dir, sicherer in die Kamera zu blicken.

Betrachte die Kamera als deinen Verbündeten. Sie kann dich unterstützen, dein Publikum emotional zu erreichen – vorausgesetzt, du gibst ihr Raum dazu.

Manche Profis schwören auf Ritualisierung: Vor jedem Auftritt gehen sie dieselben Schritte durch. Vielleicht eine kurze Meditation, vielleicht nur fünf Sekunden, in denen sie innehalten und sich auf ihren Atem konzentrieren. All das senkt den Cortisolspiegel und erhöht deine Präsenz.

close-up of laptop with video call interface

Übung macht den Meister – auch bei der Kameranutzung

Wer meint, er könne einfach loslegen und „sehen wir mal“ sagen, der irrt sich schnell. Echte Souveränität entsteht erst durch wiederholtes Training. So wie ein Musiker seine Stücke einstudiert, solltest auch du deine Kameranutzung üben.

Probier doch mal Folgendes:

  1. Halte dich vor der Kamera mindestens einmal täglich drei Minuten lang auf.
  2. Beobachte, wie du atmest, wie du stehst oder sitzt.
  3. Frage dich: Was kann ich besser machen, damit ich mich wohl fühle?

Diese kleinen Übungen bauen Vertrautheit auf – und damit jene Gelassenheit, die Profis von Anfängern unterscheidet.

Die Rolle des Feedbacks

Ohne Rückmeldung weißt du nie, ob deine Kameranutzung wirklich funktioniert. Frage Kollegen, Freunde oder Mentoren nach ihrer Meinung. Höre nicht nur auf Lob – suche aktiv nach Punkten, die verbessert werden können.

Und sei ehrlich zu dir selbst. Was bereitest dir Mühe? Wo fühlst du dich sicher? Die Antworten helfen dir dabei, deine persönliche Methode weiterzuentwickeln.

Fazit: Authentizität statt Perfektion

Letztlich ist gute Kameranutzung keine Frage der Technik allein – sondern eine Mischung aus Selbstbewusstsein, Achtsamkeit und gezieltem Training. Gerade in stressigen Situationen profitierst du davon, wenn du weißt, wie du ruhig bleibst und trotzdem klar rüberkommst.

Wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen willst, empfehle ich dir den Kurs zur Kameranutzung. Dort findest du praktische Tipps, fundierte Ansätze und viele Inspirationen – passend für Berufstätige, die Wert auf Effizienz legen.

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