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Heiz- und Kühlleistung berechnen
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Heiz- und Kühlleistung berechnen

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Was ist Heiz- und Kühlleistung berechnen?

Heiz- und Kühlleistung berechnen Zertifikatsprogramm

Heiz- und Kühlleistung berechnen Zertifikatsprogramm vermittelt fundierte Kenntnisse zur thermischen Gebäude- und Anlagensimulation. Es richtet sich an Ingenieure, Techniker und Energieberater, die Heiz- und Kühllasten normgerecht ermitteln möchten. Der Kurs führt von den physikalischen Grundlagen der Wärmeübertragung über die Berechnung von U-Werten bis hin zur dynamischen Simulation mit moderner Software.

Das Programm ist modular aufgebaut und verbindet Theorie mit praxisnahen Übungen. Sie erlernen die Raumweise und gebäudebezogene Lastberechnung nach DIN EN 12831 und VDI 2078, analysieren interne und externe Wärmequellen sowie Speichermassen. Abschließend werden Fehlerquellen identifiziert und Optimierungsstrategien für reale Projekte entwickelt – ideal für die Zertifizierung als Energieeffizienz-Experte.

Was ist Heiz- und Kühlleistung berechnen?

Heiz- und Kühlleistung berechnen ist die systematische Ermittlung der thermischen Lasten, die ein Gebäude oder eine Zone benötigt, um ein definiertes Raumklima zu gewährleisten. Grundlage sind die Gesetze der Wärmeübertragung (Leitung, Konvektion, Strahlung) sowie bauphysikalische Kennwerte wie der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert). Die Berechnung unterscheidet zwischen Transmissionswärmeverlusten, Lüftungswärmeverlusten und solaren sowie internen Gewinnen.

In der Praxis ist diese Berechnung essenziell für die Auslegung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Aktuelle Normen wie DIN EN 12831 (Heizlast) und VDI 2078 (Kühllast) definieren standardisierte Verfahren, die zunehmend durch dynamische Simulationen ergänzt werden. Angesichts steigender Energiepreise und verschärfter Klimaziele gewinnt die präzise Lastberechnung für Neubauten und Sanierungen massiv an Bedeutung.

Wer dieses Fachgebiet beherrscht, erwirbt ein interdisziplinäres Kompetenzprofil aus Thermodynamik, Bauphysik und Anlagentechnik. Die Fähigkeit, Heiz- und Kühllasten korrekt zu berechnen, befähigt zur Auslegung effizienter Systeme, zur Fehleranalyse in Bestandsgebäuden und zur Optimierung des Energieverbrauchs. Dieses Wissen wird in Planungsbüros, bei Energieberatern, in der Gebäudetechnik und in der Forschung unmittelbar angewendet.

Häufige Fragen zu Heiz- und Kühlleistung berechnen

Ist der Kurs 'Heiz- und Kühlleistung berechnen' für Anfänger geeignet?
Ja, der Kurs ist auch für Anfänger geeignet, sofern Sie grundlegende physikalische und mathematische Kenntnisse mitbringen. Die ersten Module führen systematisch in die Grundlagen der Wärmeübertragung ein, sodass auch Einsteiger folgen können. Besonders hilfreich ist der modulare Aufbau, der es ermöglicht, bei Bedarf einzelne Abschnitte zu wiederholen.
Wie lange dauert der Online-Kurs zur Kühllastberechnung?
Der gesamte Kurs umfasst etwa 6 Stunden Lernmaterial. Da es keine festen Termine oder Abgabefristen gibt, können Sie das Tempo selbst bestimmen und die Inhalte beliebig oft wiederholen.
Wie berechnet man den U-Wert eines mehrschichtigen Bauteils?
Der U-Wert eines mehrschichtigen Bauteils wird aus dem Kehrwert der Summe der Wärmedurchlasswiderstände aller Schichten berechnet. Die Berechnung erfolgt in folgenden Schritten:
  • Schichtwiderstand: Für jede Schicht wird der Widerstand R = d/λ ermittelt, wobei d die Dicke und λ die Wärmeleitfähigkeit ist.
  • Gesamtwiderstand: Addieren Sie die Widerstände aller Schichten sowie die inneren und äußeren Wärmeübergangswiderstände Rsi und Rse: Rges = Rsi + Σ(d/λ) + Rse.
  • U-Wert: Der U-Wert ist der Kehrwert des Gesamtwiderstands: U = 1 / Rges.
Ein typisches Beispiel ist eine Altbauwand mit mehreren Schichten, deren U-Wert oft über 1,0 W/(m²K) liegt, während ein Passivhausfenster Werte unter 0,8 erreicht. Im Kursmodul 'Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und Bauteile' wird das Schichtenmodell detailliert behandelt.
Was ist der Unterschied zwischen Heizlast und Kühllast?
Die Heizlast ist die Wärmemenge, die einem Raum zugeführt werden muss, um im Winter eine gewünschte Raumtemperatur zu halten. Die Kühllast hingegen ist die Wärmemenge, die im Sommer abgeführt werden muss, um die Raumtemperatur nicht über einen Grenzwert steigen zu lassen. Während die Heizlast hauptsächlich durch Transmissions- und Lüftungswärmeverluste bestimmt wird, setzt sich die Kühllast aus inneren Lasten (Personen, Geräte) und äußeren Lasten (Sonneneinstrahlung, Außentemperatur) zusammen. Ein zentraler Unterschied liegt in der Berücksichtigung solarer Gewinne: Bei der Heizlast sind sie ein Gewinn, bei der Kühllast eine Belastung.
Welche Rolle spielen solare Gewinne bei der Kühllast?
Solare Gewinne sind eine der größten externen Wärmequellen und tragen maßgeblich zur Kühllast bei. Durch Fenster eintretende Sonnenstrahlung erwärmt den Raum direkt und indirekt über Bauteile. Die zentrale Kenngröße ist der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) der Verglasung, der angibt, wie viel der auftreffenden Solarstrahlung in den Raum gelangt. Im Kursmodul 'Solare Gewinne und Verschattung' wird der g-Wert detailliert behandelt. Ohne eine genaue Erfassung der solaren Gewinne ist eine realistische Kühllastberechnung nicht möglich.
Wie werden Lüftungswärmeverluste nach DIN EN 12831 berechnet?
Die Lüftungswärmeverluste nach DIN EN 12831 werden mit der Formel Qv = 0,34 * n * V * (θi - θe) berechnet, wobei n die Luftwechselrate, V das Raumvolumen und θi/θe die Innen- bzw. Außentemperatur sind. Der Faktor 0,34 ergibt sich aus der spezifischen Wärmekapazität der Luft. Dabei wird zwischen natürlicher und mechanischer Lüftung unterschieden.
Stimmt es, dass ein niedriger U-Wert immer besser ist?
Grundsätzlich ja, denn ein niedriger U-Wert bedeutet geringere Transmissionswärmeverluste und damit eine bessere Dämmung. Allerdings ist der U-Wert nicht das alleinige Kriterium: Bei Passivhäusern sind sehr niedrige U-Werte (z. B. 0,15 W/(m²K) für Wände) sinnvoll, während bei Fenstern ein zu niedriger U-Wert oft mit einem geringeren g-Wert einhergeht, was solare Gewinne im Winter reduziert. Eine optimale Wahl erfordert eine Abwägung zwischen U-Wert, Speichermasse und solaren Gewinnen.

Was Wird Dir Dieser Kurs Bringen?

  • Analysieren Sie die grundlegenden Mechanismen der Wärmeübertragung zur Berechnung von Heiz- und Kühllasten.
  • Berechnen Sie den U-Wert mehrschichtiger Bauteile und bewerten Sie dessen Einfluss auf den Wärmebedarf.
  • Wenden Sie die Norm DIN EN 12831 an, um die Heizlast für ein Gebäude raumweise zu ermitteln.
  • Ermitteln Sie die Kühllast nach VDI 2078 unter Berücksichtigung interner und externer Wärmequellen.
  • Quantifizieren Sie die Beiträge von Lüftungswärmeverlusten, solaren Gewinnen und Verschattung zur Gesamtlast.
  • Bewerten Sie den Einfluss von Speichermassen auf das thermische Verhalten mittels dynamischer Simulation.
  • Dimensionieren Sie Heiz- und Kühlsysteme auf Basis der berechneten Lasten unter Effizienzkriterien.
  • Analysieren Sie typische Fehler in der Lastberechnung und optimieren Sie die Systemauslegung durch iterative Anpassungen.

Lehrplan

12 Einheiten
01

1. Grundlagen der Wärmeübertragung

1 Std

02

2. Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und Bauteile

1 Std

03

3. Heizlastberechnung nach DIN EN 12831

1 Std

04

4. Kühllastberechnung nach VDI 2078

1 Std

05

5. Interne und externe Wärmequellen

1 Std

06

6. Lüftungswärmeverluste und -gewinne

1 Std

07

7. Solare Gewinne und Verschattung

1 Std

08

8. Speichermassen und dynamische Simulation

1 Std

09

9. Raumweise vs. gebäudebezogene Berechnung

1 Std

10

10. Auslegung von Heiz- und Kühlsystemen

1 Std

11

11. Praxisbeispiele und Berechnungssoftware

1 Std

12

12. Fehleranalyse und Optimierung

1 Std

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Kursdauer

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Gesamtminuten

12

Einheit

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Am Ende des Kurses wird eine Online-Prüfung mit 20 Fragen und einem Zeitlimit von 30 Minuten abgelegt. Die Prüfung erscheint automatisch nach Abschluss der Themen. Wer mindestens 70 von 100 in der Zertifikatsprüfung erreicht, erhält die Heiz- und Kühlleistung berechnen-Urkunde (Teilnahmebescheinigung). Du kannst das erhaltene Zertifikat in den oben genannten Branchen deiner Bewerbung beifügen und als Nachweis verwenden, dass du diesen interaktiven Kurs absolviert hast.

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Warum Zertifikat in 7 Sprachen?

  1. 01

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  2. 02

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  3. 03

    Kulturelle Vielfalt

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  4. 04

    Fähigkeit zur Mitarbeit in internationalen Projekten

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  5. 05

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist dieser Kurs kostenpflichtig?
Nein, alle Kurse auf Wisstor sind komplett kostenlos. Wir glauben, dass Bildung für alle zugänglich sein sollte.
Wie nehme ich am Kurs teil?
Nach Kontoerstellung kannst du mit einem Klick auf „Kurs starten" beitreten und sofort mit der ersten Einheit beginnen.
Kann ich den Kurs im eigenen Tempo absolvieren?
Ja, alle Kurse sind für individuelles Tempo konzipiert. Es gibt keine Fristen oder Zeitbeschränkungen.
Wie bekomme ich mein Zertifikat?
Nach Abschluss des Kurses und Bestehen der Abschlussprüfung kannst du dein Zertifikat bestellen und sofort als PDF herunterladen.
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